Schmitz Kühlauflieger

(Revell 7544 , 1:24)

Der Schmitz Kühlauflieger basiert auf dem bekannten Curtainsider Trailer von Italeri. Das Chassis blieb unverändert, aber der Aufbau ist komplett neu. Die Abmessungen entsprechen der heute festgelegten europäischen Gesetzgebung. Italeri bietet den gleichen Bausatz unter der Nummer 3813 an. Der einzige Unterschied sind die beigelegten Decals. Die Rückleuchten werden mit transparenter Farbe von Tamiya bemalt. 

 

Der Bausatz lässt sich recht problemlos bauen. Auch die sehr großen Nass-Schiebebilder lassen sich problemlos auf den ebenen Flächen anbringen. Das Modell wurde nahezu unverändert gebaut.

Veränderungen:

  • 20-Loch Felgen mit Felgenring
  • Geänderte Kotflügel

Das erste Bild zeigt einen Überblick des teilmontierten Modells. Links unten sind die Resinfelgen und selbst gefertigten Radabdeckungen zu erkennen. Die Radabdeckungen wurden jedoch später gegen Radringe ausgetauscht. In der Mitte finden sich die geänderten Kotflügel. Die Verstärkungen im Inneren des Aufliegers dienen einerseits der Stabilität des Aufbaus und andererseits stehen alle Seiten im rechten Winkel. Die Winkel wurden aus 2mm Plastikplatten zurecht geschnitten. An den Kanten muss der Aufbau gespachtelt und verschliffen werden.

 

Auf der Unterseite des Chassis werden die formtechnisch bedingten Öffnungen mit zurecht geschnittenen Plastikstreifen verschlossen. Die vordere und hintere Achse werden mit einem L-Winkel versehen und nicht am Achsaggregat angeklebt. Damit bleiben die Achsen in der Höhe beweglich. Dies ist wichtig, damit später auch alle Räder den Boden berühren. Die modifizierten Kotflügel erfordern auch eine neue Halterung. Diese besteht aus zurecht geschnittenen Plastikstreifen und fotogeätzten Schraubenköpfen von KFS. Eine mehrmalige Probepassung ist notwendig. Die Kotflügel entstanden aus den Teilen des Friedenfels Aufliegers. Diese wurden entsprechend modifiziert. Eine mehrmalige Probepassung war notwendig. Der Spalt am Palettenkasten wurde mit einer 0,5mm Plastikplatte verkleidet. 

Die oberen Bilder zeigen wie durch etwas Farbe die Details des Fahrgestells wesentlich besser zur Geltung kommen. Nach dem Anbringen der Scheibenbremsen werden die Räder montiert. Zum Schluss werden die Kotflügel angeklebt. Dazu wird das Chassis auf die Unterseite des Aufbaus aufgelegt, die Kotflügel justiert und an den Halterungen fest geklebt. Nach dem Trocknen des Klebers kann das Chassis wieder abgenommen werden. Das Ergebnis ist im Bild zu sehen. Die Farbe auf der Oberseite des Rahmens wird entfernt, damit später das Chassis mit dem Aufbau gut verklebt werden kann. 

 

Die Aufliegerstützten werden nicht angeklebt. Dadurch können sie sowohl im eingefahrenen Zustand (wenn die Sattelzugmaschine angekoppelt ist) als auch im ausgefahrenen Zustand (wenn der Auflieger abgestellt ist) dargestellt werden. Die im Foto gezeigte kleine Hilfskonstruktion wird bei ausgefahrenen Stützen aufgesteckt, damit das Aufliegergewicht die Stützen nicht wieder hinein drückt. 

Die Bemalung der beiden Türen gestaltet sich recht aufwändig. Zuerst werden beide Türhälften zusammen geklebt. An der Umrandung, die die Gummidichtung darstellen, wird Bare Metal Foil als Maskierung angebracht und zurecht geschnitten. Die Gummidichtung wird Schwarz matt lackiert. Nach dem Entfernen der Bare Metal Foil ist die lackierte Gummidichtung mit scharfen Kanten gut zu erkennen. Die Stangen und Griffe werden jetzt mit Bare Metal Foil verkleidet. Dies ist recht aufwändig und benötigt etwas Geduld. Das gleiche Vorgehen wie bei den Türen wird auch beim Kühlaggregat angewendet.

 

Die großen Nass-Schiebebilder lassen sich dank der glatten Fläche relativ problemlos anbringen. Ein Weichmacher wie z.B. Micro Sol ist empfehlenswert aber nicht unbedingt nötig. Die Nass-Schiebebilder werden zuerst zurecht geschnitten und in einem Waschbecken mit handwarmen Wasser langsam durchgezogen. Anschließend werden sie für ca. eine Minute auf einer ebenen Unterlage abgelegt. Jetzt sollte sich das Nass-Schiebebild vom Trägerfilm lösen lassen. Am besten bringt man das Nass-Schiebebild von Oben nach Unten an. Wasserblasen werden dann von der Mitte nach Aussen hin mittels eines weichen Taschentuchs vorsichtig heraus gestrichen.